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Energie & Politik

Schwieriges Verhältnis oder natürliche Allianz?

 

Die öffentliche Energieversorgung entwickelte sich Ende des 19. Jahrhunderts privat, geriet jedoch schnell unter politischen Einfluß: Die Königreiche Preußen und Bayern und das Großherzogtum Baden gründeten staatliche Elektrizitätswerke (PreussenElektra, Bayernwerk, Badenwerk); im Ruhrgebiet beteiligte Hugo Stinnes die Kommunen im Gegenzug für eine Absatzgarantie an der RWE.

 

Der Staat sicherte sich früh einen maßgeblichen Zugriff auf die Energiewirtschaft und setzte sie instrumental für seine fiskal-, wirtschafts- und militärpolitischen Ziele ein.

 

Damit begann eine lange "natürliche" Allianz zwischen Politik und Energie, die auch 140 Jahre nach der Elektrifizierung weiterbesteht.

 

Zwar sind die Energiemärkte seit 1998 wettbewerblich organisiert: Immer noch erfüllen sie für die Politik infrastruktur-, wettbewerbs- und klimapolitische Aufgaben: Die Energiewirtschaft ist in den Wettbewerb, aber nicht aus der politischen Verantwortung entlassen.

 

Aus diesem Zwiespalt resultiert das schwierige Verhältnis zwischen Wirtschaft und Politik: Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, unter denen die Branche agiert, werden politisch - in Brüssel, Berlin und Bonn - formuliert.

 

An der Schnittstelle zwischen Politik und Energiewirtschaft tritt Inagendo als Moderator auf: Wir transportieren Notwendigkeiten und Fakten aus der Energiewirtschaft in die Politik und politische Zielsetzungen zurück in die Branche, lange bevor der Gesetzgebungsprozess ansetzt.

 

 

 

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